Montag, 3. September 2012

Ulriken

01.09.12
Am Samstag beschlossen wir spontan wandern zu gehen. Eigentlich hatten wir das am Sonntag vor, aber nach dem Wetterbericht zu urteilen (wenn man diesem vertrauen möchte, denn er war schon oft verkehrt) sollte am Nachmittag eine Regenfront vom Atlantik herankommen, welche uns die nächsten Tage mit Regen versorgen soll (und diesmal hatte der Wetterbericht leider recht). Wir fuhren mit dem Bus zur Seilbahnstation des Ulriken, dem höchsten der 7 Berge, welche die Stadt Bergen umgeben. Im Bus kamen wir mit einem australischen Ehepaar ins Gespräch. Sie kamen aus Adelaide, der gleichen Stadt in der Barbaras Bruder momentan lebt. Zufälle gibt es, oder 'die Welt ist doch nur ein Dorf'. Wir fanden gemeinsam die Seilbahnstation und fuhren mit der Gondel bis zur Spitze des 643 Meter hohen Bergs. Von dort hatte man einen fantastischen Blick über die gesamte Stadt.

Panoramaaussicht vom Ulriken

Es herrschte sehr starker Wind, der zum Glück die Wolken vom Gipfel fernhielt, denn oft habe ich den Gipfel des Ulriken schon im Nebel bzw. den Wolken gesehen. Der Wind hatte allerdings den Nachteil, dass es ziemlich kalt auf dem Gipfel war. Wir hatten eigentlich eine 5stündige Tour über das Plateau des Ulriken mit zum Teil anspruchsvoller Route vor, entschieden uns dann aber doch für den Abstieg auf einer 'moderaten' Rute. 'Moderat' hier würde aber in Deutschland schon 'anspruchsvoll' bedeuten. Teilweise mussten wir ganz schön klettern. Irgendwann kam dann auch der Nieselregen und machte die Felsen glitschig. So brauchten wir schon 2,5 Stunden bis runter und ich habe noch 2 Tage später Muskelkater. Anfangs liefen (und oft kletterten) wir durch eher freies Gelände, später durch feuchten Wald, der fast an tropischen Regenwald erinnerte, wenn es doch nur nicht so kalt gewesen wäre. Ich schätze wir hatten so um die 10°C. Die Feuchtigkeit stimmte jedoch

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