Samstag, 26. April 2014

Besuch von meiner Schwester & Lars

Mitte Mai 2013 kamen uns meine Schwester und ihr Freund Lars besuchen.
Natürlich bestiegen wir den Fløyen, den Berg gleich hinter unserem Haus, von dem man einen guten Überblick über Bergen hat. Wie auch Barbaras Mutter, zeigte ich meiner Schwester meine Arbeitsstelle in Bergen und die Forschungsstation auf der Insel Austevoll, welche man nur per Boot/Fähre erreichen kann. Ein Besuch im Aquarium von Bergen durfte natürlich nicht fehlen und wir besichtigten den Rosenkrantzturm bei der Burg.
Floyen - Austevoll - Aquarium - Rosenkrantzturm


16.05.13 – Ulriken
Einen Tag fuhren wir alle vier auch mit der Seilbahn den Ulriken(berg) hinauf, um dort auf dem Hochplateau etwas zu wandern. Vom Ulriken hat man einen noch umfassenderen Blick auf Bergen und die See als vom Fløyen.
Ulriken


17.05.13 – Nationalfeiertag
Am 17. Mai haben die Norweger ihren Nationalfeiertag und feiern ihren Grunnlovsdag (Verfassungstag). In Bergen gibt es deshalb eine große Parade, in der traditionell viele Trommelvereine marschieren. Sehr viele Leute besuchten die Parade in traditioneller Kleidung.
Nach der Parade am Vormittag, fuhren wir mit Susi & Lars zur Wochenendhütte von meiner Chefin in Glesvær, da sie uns alle zum Grillen und gemütlichen Zusammensein eingeladen hatte. Glesvær liegt direkt am Meer und der Ehemann von meiner Chefin fuhr uns mit seinem kleinen Boot durch die dortigen Schären (System kleiner Inseln). 
Nationalfeiertag & Glesvær


18.05.13 – Nærøy- & Hardangerfjord
Zum Abschluss fuhren wir tief in die Fjordregion und machten eine Bootstour von Flåm nach Voss durch den Nærøyfjord, einer der beliebtesten Fjorde Norwegens und Weltnaturerbe. Auf der Rückfahrt nach Bergen fuhren wir den riesigen Hardangerfjord entlang. Doch schaut euch einfach die Fotos an und staunet über Norwegens wunderschöne Fjordlandschaft...
Nærøyfjord - Hardangerfjord

Besuch von Barbaras Mutter


Ende April 2013 kam uns Barbaras Mutter für ein paar Tage in Bergen besuchen. Der Frühling war gerade in den Startlöchern und somit konnten wir einige Ausflüge unternehmen.
Die meisten der folgenden Fotos sind nahe unserer Wohnung in Bergen entstanden, beim Spaziergang auf dem Fjellveien (Bergweg) und auf dem Fløyen (unserem Berg gleich hinter unserer Wohnung).
Fjellveien - Floyen - Stabkirche


26.04.13 – Stavanger
Wir machten mit einem Mietwagen eine längere Tour zur Küstenstadt Stavanger (ca. 5-6 Stunden südlich von Bergen, je nachdem, wie man die Fährverbindungen erwischt). Stavanger profitiert stark von der Öl- und Gasindustrie und die Innenstadt ist ganz hübsch (wie im folgenden Fotoalbum zu sehen).
Stavanger


27.04.13 – Preikestolen
In der Nähe von Stavanger befindendet sich ein bei Touristen sehr beliebter Felsen, der Preikestolen (Kanzelfelsen). Man kann den Preikestolen nur nach einer ca. 2-stündigen Wanderung/Kletterei erreichen. Der manchmal recht anspruchsvolle Weg war jedoch noch teilweise mit Schnee und Eis bedeckt, was die Kletterei etwas rutschig machte. Der Ausblick am Felsen war jedoch phänomenal. Allerdings mussten wir dann den ganzen Weg auch wieder zurückgehen. Im folgenden Fotoalbum könnt ihr einen Eindruck von Norwegens wunderschöner Natur bekommen.
Preikestolen


28.04.13 – Kulturhistorisches Museum
Den Sonntag regnete es sehr stark, weshalb wir ins kulturhistorische Museum von Bergen gingen. Dort hatten sie eine temporäre Ausstellung, in der gruselige Skulpuren der Kreaturen aus ‚Dr. Proktor‘-Romanen von Jo Nesbø ausgestellt wurden...
Kulturhistorisches Museum

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Was im Winter noch so passierte ...


Weihnachten und Silvester haben Barbara und ich in Deutschland verbracht. Im Februar reiste Barbara nach Montevideo/Uruguay (Südamerika), um dort an einem speziellen Tanzkurs teilzunehmen. Bei diesem Kurs wurde gelernt, wie man behinderte und nicht behinderte Menschen im zeitgenössischen Tanz einbindet. Danach flog sie direkt für zwei Wochen nach Deutschland, um zu arbeiten. Dadurch war ich eineinhalb Monate allein in Bergen. Na ja, nicht ganz allein. Ich hatte einen Wookiee (bekannt aus den Star Wars Filmen) als Partner und Ronny kam mich im Februar besuchen.

02.02.13  –  Villa & Chewie
Der Wookiee hieß Chewie (wie der bekannte Wookiee aus Star Wars) und war eigentlich ein Hund. Er hatte diesen Namen, weil er Geräusche wie ein Wookiee machen konnte (Wer die alten Star Wars Filme gesehen hat, weiß was ich meine). Wie kam ich also zu Chewie, werdet ihr euch fragen. An meinem Institut befand sich ein junger Gastwissenschaftler aus Seatle/USA. Er kam mit Frau, Baby und Hund. Sie wollten ein bisschen Europa bereisen und brauchten jemanden, der auf ihr Haus und Chewie aufpasst. Bei dem Haus handelte es sich um eine richtige Villa, gelegen auf einem Hügel mit Blick auf den Fjord. Also verbrachte ich ein paar Wochenenden in der Villa mit Chewie. Hier ein paar Fotos von der Villa und Chewie:
Villa & Chewie


Auch Ronny war eine Nacht in der Villa, als er mich für eine Woche im Februar besuchen kam. Er kam allein, da es ja schon eine Weile mit Sylvia aus war. Während der Woche half mir Ronny bei der Arbeit mit dem Krill auf der Forschungsstation in Austevoll und ansonsten hatten wir, sagen wir mal, alkoholträchtige Abende.

09.02.13  –  Viddentour mit Ronny
Am Samstag bevor Ronny sich wieder auf die Heimreise machte, hatten wir die grandiose Idee die Vidden-Tour (vom Ulrikenberg zum Floienberg), wofür Barbara und ich damals fünfeinhalb Stunden brauchten, in Angriff zu nehmen. Es lag ja noch Schnee auf dem Hochplateau, was die ganze Sache nicht unbedingt erleichterte. Nach sechs Stunden Gewaltmarsch durch zum Teil kniehohen Schnee kamen wir an. Und schlitterten dann zum Schluss noch den durch die vielen Touristen zu Eis getrampelten Pfad des Floien hinunter zur Wohnung:
Ulriken mit Ronny


24.02.13  –  Gudvangen & Voss
Einen Tag wollte ich in den Bergen Skifahren und fuhr mit dem Zug ins Skigebiet nach Voss. Da ich dort aber in den falschen Bus stieg, landete ich nicht beim Lift sondern eine Stunde später in Gudvangen (eine Station auf der Norway-in-the-nutshell-tour). Von dort fuhr der Bus erst eine Stunde später wieder (eine Stunde lang) zurück nach Voss. Damit hatte sich dann mein Skifahrvorhaben erledigt. Trotzdem machte ich einen Spaziergang durch die wunderschöne Winterlandschaft beim Skiurlaubsort Voss:
Gudvangen & Voss


16.03.13 – Stoltzekleiven 
Als Barbara nach sechs Wochen wieder zurück von ihrer Uruguay & Deutschland Tour nach Bergen kam, machten wir uns an den steilsten Aufstieg hinter unserem Haus, dem Stoltzekleiven. Bei diesem Anstieg müssen ca. 800 Treffenstufen hinauf zum Sandvikensberg bewältigt werden. Der Anstieg wird auch alljährlich für einen Wettkampf, dem Stoltzekleiven Opp (soviel wie Stoltzekleiven hoch) genutzt. Hier noch ein paar Fotos von unserem eigenen ‚Wettkampf‘:
Stoltzekleiven


17.03.13 – Museum für Dekorative Kunst in Bergen 
Der Winter (und Mitte März ist in Norwegen noch ordentlich im Winter) ist eine gute Möglichkeit in Museen zu gehen. Hier ein paar Impressionen vom Museum für Dekorative Kunst:
Museum Dekorative Kunst Bergen

Weitere Winterimpressionen & Pepperkakeby

Winter in Bergen


13.12.12  -  Pepperkakeby (Pfefferkuchenstadt)
Dabei  handelt es sich um eine Pfefferkuchenhausausstellung im Zentrum von Bergen. In einem vergangen Jahr hatte einmal ein unbekannter Besoffener in seinem Rausch alle Pfefferkuchenhäuser zerstört, was zu einem wahren Heulkonzert unter den Kindern geführt haben soll. Daraufhin stellte sich der Verursacher später der Polizei. Manche meinen auch er stellte sich der Polizei, um die Belohnung abzukassieren. Egal, hier ein paar Fotos von den Pfefferkuchenhäusern:
Pfefferkuchenstadt

Sonntag, 2. Dezember 2012

Vom Herbst in den Winter

02.12.12 – Der Winter ist da: Schnee
Es hat geschneit und ist genügend kalt, dass der Schnee nicht gleich wieder wegtaut, was bisher immer der Fall war. Zudem schien am Sonntag auch noch die Sonne. Barbara war in Brüssel zu einem Tanzkurs, weshalb ich mich allein auf den Weg durch die Schneelandschaft machte. Ich genoss das Knirschen des Schnees unter meinen Schuhen. So mag ich den Winter und es erinnert mich an meine Heimat. Der Unterschied ist, dass es hier mehr Wasser und mehr Berge gibt.

Schnee in Bergen


25.11.12 – Schötstuben
Die Eintrittskarte zum Hansemuseum erlaubte uns auch den Besuch der Schötstuben. Das waren die Gemeinschaftsräume der Hanseleute. Die Schötstube hat im Winter nur am Sonntag von 10-14 Uhr geöffnet, weshalb wir diese 2 Wochen nach dem Besuch des Hansemuseums besichtigten.
Danach krackselten wir noch den Berge hinauf zu einem Trinkwasserreservoir, welches kleiner als gedacht ausfiel.

Schötstube & Spaziergang


11.11.12 – Hansemuseum Bergen
Es war bescheidenes (=typisches) Bergen-Wetter. Also besuchten wir ein Museum. Die Wahl fiel auf das Hansemuseum, gleich bei uns um die Ecke. Die Deutschen hatten damals viel Einfluss in Bergen und lebten in einer Art Enklave mit eigenen Regeln und Gesetzen. Im Hanseviertel (incl. Bryggen) wurde Fisch der Norweger aufgekauft und nach Süden geschifft. Im Gegenzug belieferte man die Norweger mit Getreide und anderen Dingen, die sie schwer im eigenen Land erzeugen konnten. Mehr Informationen in den Fotos...

Hansemuseum Bergen


04.11.12 – Vilvite
Das Wochenende verwöhnte uns mit schönem Wetter, obwohl es recht kalt war. Wir beschlossen zum Vilvite-Center zu gehen, was eine Art interaktives Museum in der Nähe der Universität ist. Auf dem Weg dorthin kommt man in schöne Ecken von Bergen, z.B. durch eine Straße mit Häusern, welche sehr schöne Fassaden haben, oder einen recht schönen Park. Im Vilvite-Center kann man Naturwissenschaften oder Technik aktiv erleben. Es erinnert mich ein wenig an das Technische Museum in Berlin, ist aber noch mit viel mehr interaktiven Möglichkeiten ausgestattet. Es hat viel Spaß gemacht die verschiedenen Dinge auszuprobieren, obwohl es an einem Sonntag natürlich sehr überlaufen war.

Bergen & Vilvite-Center


31.10.12 – Halloween
Den ersten Schnee in Bergen gab es Ende Oktober. Meist war es aber so mild, dass dieser schnell wieder wegtaute. Nur die Berge blieben weiß.
Kürbisse sind in Norwegen nicht typisch und deshalb gibt es sie nur zu Halloween. Wir nutzten den Kürbis auch gleich für Kürbissuppe, was meine norwegischen Kollegen vom Hörensagen kennen. Barbara half im Geschäft unserer Vermieterin aus. Der Shop wurde nämlich in der Woche vor Halloween von Leuten gestürmt, welche sich für die Halloweenparty hübsch machen wollten. Sie kauften Kostüme, speziellen Schminke oder andere Sachen mit denen man sich ein gruseligen Aussehen verpassen kann. Da Halloween bei uns (noch) nicht so große Tradition ist, beließen wir es bei einem Kürbis und einem Halloween-Dessert.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Über Bergen: Ulriken bis Floyen

13.10.2012
Nachdem Ronny und Sylvie Bergen am Donnerstag verlassen hatten, wurde das Wetter besser und die Sonne schien tagsüber ununterbrochen. Freitag Nachmittag kam Barbara von Ungarn zurück und wir beschlossen am Samstag unsere einst abgebrochene Wanderung vom Ulriken- bis zum Floyen-Berg in Angriff zu nehmen. Aufgrund des schönen Wetters sahen wir eine lange Warteschlange bei der Floyenbahn (die Seilbahnstation gleich bei uns um die Ecke, welche hinauf zum Floyen führt). Wir fuhren, wie schon einst, mit dem Bus zur Ulrikenseilbahnstation. Dort war auch eine lange Schlange und wir mussten fast eine Stunde warten, bis wir hinauf zum Ulriken fahren konnten. Die Tour vom Ulriken bis zumFloyen über das Vidden-Plateau sollte nach Plan 4-5 Stunden dauern. Tatsächlich brauchten wir 5,5 Stunden, da das Terrain nicht immer einfach war. Durch das schöne Wetter hatten wir jedoch eine herrliche Aussicht auf die umgebenen Berge und den Ozean. Durch die nicht eingeplante Wartezeit an der Ulrikenbahnstation, ging zum Ende der Wanderung die Sonne unter. Wir schafften es jedoch mit dem letzten Tageslicht zur Floyenbahn, mit der wir dann erschöpft hinunter nach Bergen fuhren.

Ulriken bis Floyen

Samstag, 27. Oktober 2012

1. Besuch in Bergen

Ronny & Sylvie kamen an einem Donnerstag nach Bergen, um uns zu besuchen. Nur leider war niemand da als sie ankamen. Barbara war in Ungarn und ich noch auf Korsika mit meiner Arbeitsgruppe. Unsere Vermieterin gab ihnen einen Schlüssel für unsere Wohnung. Ich kam dann Freitag Abend von Korsika zurück und wir aßen, tranken und erzählten...

06.10.12 – Flåm
Für das Wochenende hatte ich ein Auto gemietet. Am Samstag fuhren wir damit in die Berge nach Flåm, ein kleiner Ort nur 2,5 Fahrtstunden von Bergen entfernt. In diesem Ort startet die Flåmsbahn, ein Touristenmagnet, da es sich um eine steile Bahnstrecke durch ein wunderschönes Tal handelt. Die Bahn brauchte ca. 1 Stunde bis hinauf nach Myrdal (822m ü.NN) und hielt unterwegs kurz für 5 min an einem Wasserfall (Kjosfossen) fürs Fotoschießen an. In Myrdal hat man die Möglichkeit in die Bergen-Oslo-Bahn umzusteigen. Wir fuhren aber nach einem 20-minütigen Aufenthalt wieder zurück nach Flåm. Die ganze Tour kostete umgerechnet 'nur' 50 EUR.
Auf dem Rückweg nach Bergen hielten wir noch kurz an der Spitze des Nærøyfjords an und wanderten diesen ein Stück entlang. Der Nærøyfjord ist 17 km lang und einer der engsten Fjords Norwegens. In dem zum UNESCO Weltnaturerbe gehörenden Fjord sahen wir auch einige Robben herumschwimmen.

Flam

07.10.12 – Insel Sotra
Am Sonntag machten wir einen Ausflug zur Küste und fuhren auf die Insel Sotra. Da ich den Süden der Insel noch von meiner Chefin kannte (Sotra – Zwischenden Schären), fuhren wir Richtung Norden. Wir sahen einige wirklich schöne Küstenabschnitte und aßen an der Nordspitze der Insel unser mitgebrachtes Mittag. Auf dem Rückweg nach Bergen hielten wir noch am Küstenmuseum an. Dort schauten wir uns einen Film über das harte, damalige Leben der hiesigen Menschen an und einen anderen Film über den Bau einer TROLL-Gas- & Öl-Förderanlage. Die Förderanlage ist das größte jemals vom Menschen bewegte Gebäude. In den Ausstellungsräumen gab es etliche Informationen über die Küste, deren Natur und Bewohner.

schöner Küstenabschnitt auf Sotra

Rundumblick von einer Bergspitze

an der Nordspitze Sotras

08.10.2012 – Aquarium Bergen
Am Montag nach der Arbeit traf ich Ronny & Sylvie im Aquarium (gleich neben meinem Institut). Dort schauten wir uns die Seelöwenshow, die Schlangenfütterung und die Seehundshow an.

Aquarium

09.10.2012 – Austevoll & Floyen
Am Dienstag nahm ich die beiden mit zu meiner Forschungsstation auf der InselAustevoll. Früh am morgen fuhren wir mit dem Speedboot dort hin und erlebten den Sonnenaufgang. Ich zeigte den beiden die Station, machte kurz meine Arbeit und dann fuhren wir gegen Mittag mit dem Bus wieder zurück nach Bergen. Da wir gutes Wetter hatten (es regnete nicht), fuhren wir mit der Floyen-Bahn auf den Floyen(berg), ein Muss für jeden Bergentouristen. Von dort hat man ja den bekannten Ausblick auf das Stadtzentrum.

Fjordfahrt & Floyen