Mittwoch, 30. Oktober 2013

Was im Winter noch so passierte ...


Weihnachten und Silvester haben Barbara und ich in Deutschland verbracht. Im Februar reiste Barbara nach Montevideo/Uruguay (Südamerika), um dort an einem speziellen Tanzkurs teilzunehmen. Bei diesem Kurs wurde gelernt, wie man behinderte und nicht behinderte Menschen im zeitgenössischen Tanz einbindet. Danach flog sie direkt für zwei Wochen nach Deutschland, um zu arbeiten. Dadurch war ich eineinhalb Monate allein in Bergen. Na ja, nicht ganz allein. Ich hatte einen Wookiee (bekannt aus den Star Wars Filmen) als Partner und Ronny kam mich im Februar besuchen.

02.02.13  –  Villa & Chewie
Der Wookiee hieß Chewie (wie der bekannte Wookiee aus Star Wars) und war eigentlich ein Hund. Er hatte diesen Namen, weil er Geräusche wie ein Wookiee machen konnte (Wer die alten Star Wars Filme gesehen hat, weiß was ich meine). Wie kam ich also zu Chewie, werdet ihr euch fragen. An meinem Institut befand sich ein junger Gastwissenschaftler aus Seatle/USA. Er kam mit Frau, Baby und Hund. Sie wollten ein bisschen Europa bereisen und brauchten jemanden, der auf ihr Haus und Chewie aufpasst. Bei dem Haus handelte es sich um eine richtige Villa, gelegen auf einem Hügel mit Blick auf den Fjord. Also verbrachte ich ein paar Wochenenden in der Villa mit Chewie. Hier ein paar Fotos von der Villa und Chewie:
Villa & Chewie


Auch Ronny war eine Nacht in der Villa, als er mich für eine Woche im Februar besuchen kam. Er kam allein, da es ja schon eine Weile mit Sylvia aus war. Während der Woche half mir Ronny bei der Arbeit mit dem Krill auf der Forschungsstation in Austevoll und ansonsten hatten wir, sagen wir mal, alkoholträchtige Abende.

09.02.13  –  Viddentour mit Ronny
Am Samstag bevor Ronny sich wieder auf die Heimreise machte, hatten wir die grandiose Idee die Vidden-Tour (vom Ulrikenberg zum Floienberg), wofür Barbara und ich damals fünfeinhalb Stunden brauchten, in Angriff zu nehmen. Es lag ja noch Schnee auf dem Hochplateau, was die ganze Sache nicht unbedingt erleichterte. Nach sechs Stunden Gewaltmarsch durch zum Teil kniehohen Schnee kamen wir an. Und schlitterten dann zum Schluss noch den durch die vielen Touristen zu Eis getrampelten Pfad des Floien hinunter zur Wohnung:
Ulriken mit Ronny


24.02.13  –  Gudvangen & Voss
Einen Tag wollte ich in den Bergen Skifahren und fuhr mit dem Zug ins Skigebiet nach Voss. Da ich dort aber in den falschen Bus stieg, landete ich nicht beim Lift sondern eine Stunde später in Gudvangen (eine Station auf der Norway-in-the-nutshell-tour). Von dort fuhr der Bus erst eine Stunde später wieder (eine Stunde lang) zurück nach Voss. Damit hatte sich dann mein Skifahrvorhaben erledigt. Trotzdem machte ich einen Spaziergang durch die wunderschöne Winterlandschaft beim Skiurlaubsort Voss:
Gudvangen & Voss


16.03.13 – Stoltzekleiven 
Als Barbara nach sechs Wochen wieder zurück von ihrer Uruguay & Deutschland Tour nach Bergen kam, machten wir uns an den steilsten Aufstieg hinter unserem Haus, dem Stoltzekleiven. Bei diesem Anstieg müssen ca. 800 Treffenstufen hinauf zum Sandvikensberg bewältigt werden. Der Anstieg wird auch alljährlich für einen Wettkampf, dem Stoltzekleiven Opp (soviel wie Stoltzekleiven hoch) genutzt. Hier noch ein paar Fotos von unserem eigenen ‚Wettkampf‘:
Stoltzekleiven


17.03.13 – Museum für Dekorative Kunst in Bergen 
Der Winter (und Mitte März ist in Norwegen noch ordentlich im Winter) ist eine gute Möglichkeit in Museen zu gehen. Hier ein paar Impressionen vom Museum für Dekorative Kunst:
Museum Dekorative Kunst Bergen

Weitere Winterimpressionen & Pepperkakeby

Winter in Bergen


13.12.12  -  Pepperkakeby (Pfefferkuchenstadt)
Dabei  handelt es sich um eine Pfefferkuchenhausausstellung im Zentrum von Bergen. In einem vergangen Jahr hatte einmal ein unbekannter Besoffener in seinem Rausch alle Pfefferkuchenhäuser zerstört, was zu einem wahren Heulkonzert unter den Kindern geführt haben soll. Daraufhin stellte sich der Verursacher später der Polizei. Manche meinen auch er stellte sich der Polizei, um die Belohnung abzukassieren. Egal, hier ein paar Fotos von den Pfefferkuchenhäusern:
Pfefferkuchenstadt